Wir zeigen Lösungsmöglichkeiten auf

Wir lernen:              - miteinander zu reden
                                - dem anderen zuzuhören
                                - geduldig sich selbst und dem anderen gegenüber zu werden
                                - andere Meinungen gelten zu lassen
                                - wieder Eigenverantwortung zu übernehmen
                                - uns selbst zu beobachten
                                - wieder neue Ziele zu haben

Wir motivieren:       - Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen aufzubauen
                                - neue Wege zu gehen
                                - den Mut dazu aufzubringen

Wir helfen:               -  Entscheidungen zu treffen
                                 - Leiden (Selbstmitleid) zu verkürzen
                                 - die eigenen Gefühle zu erkennen
                                 - Alternativen für das Suchtmittel zu finden

 

Die wichtigsten Merkmale unserer Selbsthilfegruppen:

- alle Gruppenmitglieder sind gleichgestellt
- jeder bestimmt über sich selbst
- die Gruppe entscheidet selbstverantwortlich
- jeder geht um seiner selbst willen in die Gruppe
- was in der Gruppe besprochen wird, dringt nicht nach außen.

 

Wir sind gegen Suchtmittelmissbrauch

Mit unserer Gruppenarbeit sprechen wir in erster Linie Betroffene von Alkohol– und Medikamentenabhängigkeit an. Wir fordern nicht, dass Alkohol in der Gesellschaft verboten wird. Mit unserer Lebensweise zeigen wir aber in der Öffentlichkeit, dass ein Leben ohne Alkohol lebenswert ist. Für andere Suchterkrankungen wie z.B. Spiel-, Ess- und Brechsucht sind wir offen. 

 

Wir leisten ehrenamtliche Hilfe

Unsere Gruppenmitglieder werden zu Helfern, indem sie ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Jedes Mitglied bringt seine persönlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten in die Gruppenarbeit ein. Die unterschiedlichen Erfahrungen der Gruppenmitglieder ergänzen sich wechselseitig und führen gerade dadurch zu einer neuen Einstellung zu sich selbst. Durch die Leistung unserer Gruppen entsteht effektive Hilfe für einzelne. Ferner haben sich die Ansprechpartner unserer Gruppen durch Suchtkrankenhelfer- und Gruppenleiterseminare weitergebildet. Ingesamt ist dieses Engagement ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag, der dem Staat, den Krankenkassen und anderen Kostenträgern große finanzielle Ausgaben erspart.

 

Wir sind auch für die Angehörigen Suchtkranker da

Wir betrachten Sucht als Familienkrankheit. Die Gruppen bieten nicht nur dem Suchtkranken Hilfe an, sondern sehen auch das Problem der Angehörigen – vor allem Ehe-/Partner und Kinder, aber auch interessierte Freunde, Verwandte und Arbeitgeber. Auch Angehörige finden bei uns in den Gruppen vor, während und nach der therapeutischen Behandlung des Betroffenen eine stabilisierende und solidarische Gemeinschaft. Erfahrungen und Verletzungen, die diese Partner erlitten haben, zeigen, dass sie für ihre spezifischen Probleme ebenfalls Lösungen benötigen.

 

Wir arbeiten im Verbund der Suchtkrankenhilfe

Im Behandlungsverbund der Suchtkrankenhilfe arbeitet der Freundeskreis mit Beratungsstellen und Fachkrankenhäusern zusammen. Wir verstehen uns als wichtiger Teil einer therapeutischen Kette, in der wir Motivationsarbeit leisten und praktische Hilfen zur Lebensbewältigung geben. Professionelle und ehrenamtliche Arbeit können sich vorort optimal ergänzen. Über die Mitgliedschaft im Landesverband sind wir dem Bundesverband, dem Gesamtverband für Suchtkrankenhilfe im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren angeschlossen. Vorort sind wir Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft gegen die Suchtgefahren des Kreises Wesel.

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